Internet Provider
Ein Internet Provider ist nichts anderes, als ein Internetdienstanbieter. Die Abkürzung von Internet Service Provider beläuft sich auf "ISP". Viele sagen auch einfach Provider dazu. Ein Internet Provider ist gleichzeitig Anbieter von technischen Leistungen, Inhalten oder Diensten, die für die Nutzung des Internets erforderlich sind. Das können zum einen Webspace, Datenbanken oder auch Texte (Content) sein. Benötigt man einen Internetanschluss, wendet man sich ebenso an einen Internet Provider. Dieser ist dafür zuständig, IP Pakete zu kennzeichnen und auch zu transportieren. Der Transfer funktioniert entweder über Funk, Wireless, Wählleitungen, Standleitung oder Breitband. Internetdienstleister vermieten zum Beispiel Server, wo andere Dienstleister wiederum Internetangebote anbieten können. Alles funktioniert direkt über ein Netzwerkkabel. Die Provider selbst unterschieden sich alle anhand der Netzgröße. Es gibt kleine lokale Provider, große überregionale Provider und globale Backbones.
Internetdienstleister bieten nicht nur den Internetzugang selbst an, sondern kümmern sich natürlich auch um das Hosting. Auch hier wird zwischen Domain und Server Hosting unterschieden. Beim Domain Hosting, kümmert sich der Provider um die Registrierung von Domains und bietet diese auch an. Privatpersonen oder Unternehmen können zum Beispiel über einen Internetdienstleister eine Domain bestellen. Das Server Hosting umfasst das Ablegen und speichern verschiedener Daten und Applikationen. Gute Hostingsanbieter kümmern sich auch darum, dass die Dateien regelmäßig gesichert und gewartet werden. Der Preis macht den Unterschied. Es gibt genug Provider, die günstige Servermieten anbieten und aber sich nicht weiter darum kömmern. Hat man selbst ein großes Unternehmen, sollte man darauf achten, dass die Firma wirklich seriös agiert. Wenn plötzlich alle Daten verschwunden sind, ist das oft ein Dilemma.
Internetprovider kümmern sich auch um das Webhosting. Hierbei wird nicht direkt ein Server vermietet, sondern nur ein Teil davon. Webseiten werden direkt auf diesen abgespeichert und weiter verarbeitet. Der Provider verlangt meistens eine Monats- oder Jahresgebühr. Wer eine wichtige Firma hat, sollte beim Preis nicht geizen. Auch hier gilt, ein guter Provider, kümmert sich um die Daten und speichert diese auch regelmäßig. Möchte man Webspace mieten, sollte man sich auch schlaumachen, welche Skriptsprachenunterstützung der jeweilige Hoster anbietet. PHP, CGI und Co sollten in der heutigen Zeit schon Standard sein. Auch Datenbanken sind mehr als nötig heute zutage. Besonders dann, wenn man viel Content und Fotos verarbeiten möchten. Die meisten Internetprovider bieten mittlerweile ganze Pakete an. Manchmal sind sogar schon CMS Systeme vorinstalliert. Man muss sich also um gar nichts mehr kümmern. Einfach nur noch mit Content füttern und fertig ist die Webpräsenz. Einen wichtigen Bereich darf man auch noch erwähnen. Das Mail Hosting. Auch um unsere Emails kümmern sich sogenannte Internetprovider. Ein Email wird ja schließlich nicht direkt an einem geschickt. Sondern sie wandern von einem Host zum nächsten. Dort kann man sie dann auch herunterladen. Viele Hostingfirmen bieten auch einen Spam und Virenschutz an, welche man auf jeden Fall annehmen sollte.
Internetprovider haben eine Menge zu tun. Es gibt auch noch einige andere komplexe Teilbereiche, womit sich wirklich nur noch Internetprofis auseinandersetzen. Man darf sich auf jeden Fall eines merken. Internetprovider sind dafür da, dass man überhaupt ins Internet gelangt, das alle Daten ein zu Hause haben und die Emails auch dort ankommen, wo sie hingehören.